Pädagogik

Unsere Kinder werden ihren unterschiedlichen Altersphasen entsprechend körperlich, emotional, sozial und intellektuell gefördert. Vor einem zweisprachigen Hintergrund werden Sozialverhalten, Kreativität und Wissen über Natur und Umwelt kontinuierlich spielerisch und altersgerecht angeregt. Der frühe Kontakt mit der zweiten Sprache und deren Kultur fördert die Sozialkompetenz und den Respekt vor Andersartigkeit (Interkulturalität).

Beide Sprachen, Italienisch und Deutsch werden im Alltag, kind- und altersgemäß ohne Leistungsdruck erworben. Durch die Methode der „Immersion“ werden die Sprachen in täglichen Kommunikationssituationen von muttersprachigen Erzieher/Erzieherinnen vermittelt. Die Sprachen werden in die Handlung eingebunden und durch Gesten veranschaulicht. Unsere anregenden Projekte stärken die kindliche Neugier. Dabei sind die Sprachen das Werkzeug.

Unsere Kinder sind in den Aktivitäten und Projekten selbst die Akteure. Hierbei fungieren unsere Räumlichkeiten als „dritte Erzieher“. Die Kinder machen hier selbständig oder angeleitet ganzheitliche Sinneserfahrungen mit Materialien, Formen, Farben oder durch Experimente.

Eine Besonderheit unseres Kinderhauses ist die Kontinuität: Im Unterschied zu anderen zweisprachigen Einrichtungen können die Kinder bei uns ihre gesamte Krippen- und Kindergartenzeit verweilen, sowie anschließend unseren Hort besuchen. So planen wir insgesamt eine Verweildauer von bis zu 10 Jahren. Kinder, die bei uns diese Zeit verbleiben, werden sowohl Zweisprachigkeit als auch Bikulturalität intensiv erleben.

Wir nehmen Kinder ab 1 Jahr auf, bzw. ab 10 Monaten damit die Eingewöhnung mit einem Jahr abgeschlossen sein kann.

Falls Sie Ihr Kind anmelden möchten, bitten wir Sie, unser beiliegendes Formular ausgefüllt an folgende Email- Adresse zu senden: anfrage(at)doppiomondo.de.
Bitte beachten Sie, dass ein Kind frühestens am Tag seiner Geburt angemeldet werden kann.

Anmeldung Formular

Kinderschutz

Jedes Kind hat Anspruch auf Unversehrtheit. Der Begriff „Kinderschutz“ beinhaltet grundsätzlich alle Maßnahmen, die dem Schutz von Kindern vor Beeinträchtigungen wie altersunangemessener Behandlung, Übergriffen und Ausbeutung, Verwahrlosung (körperlicher und seelischer), Krankheit und Armut dienen sollen.

In unserer Einrichtung bedeutet das konkret:

Es gibt es zu den Gruppenräumen hin nur mobile Türen, die wir z.B. während des Essens oder in den Schlafenszeiten zuschieben. Ebenso bei pädagogischen Angeboten. Wir wollen damit vermitteln, dass wir transparent arbeiten und vermeiden so Situationen, in welchen sich eine Pädagogin/ein Pädagoge völlig allein mit den Kindern befindet.

Bei der Schlafwache sind mindestens zwei Erzieherinnen anwesend.

Der Wickelbereich ist frei zugänglich, ohne Tür und mit einem Fenster zu Gruppenraum, von welchem aus das Kind, je nach Alter und Größe, in die Gruppe sehen kann. Die Gruppe jedoch sieht maximal den Kopf des Kindes, wenn es schon stehen kann.

Neue Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen dürfen in der Krippe erst nach zwei bis vier Wochen wickeln; Praktikanten/Praktikantinnen, die nur für wenige Wochen anwesend sind, gar nicht.

Das pädagogische Personal wurde ausführlich im Bereich Kinderschutz/ Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung geschult (z.B. im Erkennen von Gefährdungsanzeichen).

Im Kindergarten arbeitet eine Mitarbeiterin mit der sogenannten „Kinderschutzbox“.

 

Elterngespräche

Mindestens zwei Mal im Jahr finden für jedes Kind Entwicklungsgespräche zwischen Erzieherinnen und Eltern statt. Diese werden immer mit einer deutschen und einer italienischen Pädagogin geführt. Zur Dokumentation werden Beobachtungsbögen verwendet, die in der jeweils eigenen Mappe jedes Kind gesammelt werden.